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Eyetracking-Studie
Natürliche Suchergebnisse werden stärker wahrgenommen
In einer gemeinsamen Studie der Unternehmen Enquiro, Did-it.com und Eyetools wurde untersucht, welche Ergebnisse einer Suchmaschinenabfrage von den Nutzern vorwiegend oder gar nicht wahrgenommen werden. Durch Aufzeichnung der Augenbewegungen von Testpersonen konnte eine Grafik erstellt werden, die zeigt, wo der Blick der
Suchenden am häufigsten landet.

Quelle: Eyetools, Inc.
Die Grafik lässt sofort erkennen, dass ein bestimmter Teil der Suchergebnisse von fast allen Nutzern, andere Teile dagegen kaum oder gar nicht wahrgenommen werden.
Für die natürlichen Ergebnisse lässt sich dabei folgendes festhalten:
Die ersten drei Ergebnisse werden am stärksten wahrgenommen. Eine Internetseite, die unter diesen Suchergebnissen gelistet ist, erhält dabei nahezu 100% der Aufmerksamkeit.
Dann folgt eine deutliche Abnahme der Blickkontakte bis zur letzten Position in der Ergebnisliste, die nur von einem sehr geringen Teil der Nutzer gesehen wird.
Für die unnatürlichen Ergebnisse, jene Ergebnisse also, die als Werbung am rechten Rand der Ergebnisliste eingeblendet werden - so genannte Paid Listings - können ähnliche Beobachtungen gemacht werden: Das erste Ergebnis wird noch am häufigsten von den Suchenden wahrgenommen. Die Ergebnisse darunter deutlich weniger.
Im Vergleich zu den natürlichen Ergebnissen sind die Blickkontakte jedoch auch insgesamt geringer. Das erste Ergebnis der Werbeanzeigen wird nur von etwa der Hälfte der Nutzer betrachtet.
Fazit der Studie
Die Aufmerksamkeit der Suchenden konzentriert sich einerseits vorwiegend auf die ersten Ergebnisse in den Ergebnislisten und andererseits auf die natürlichen Ergebnisse. Die Wahrscheinlichkeit durch Suchanfragen neue Besucher und potentielle Kunden zu erhalten steigt demnach mit der Position der Website in den Suchergebnissen rapide und ist bei Listung in den natürlichen Ergebnissen deutlich höher als durch gekaufte
Positionen am Rand der Ergebnisseite.
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